5. August 2015

Review: Meine Erfahrung mit dem 30 Day Shred Programm vonJillianMichaels

Was viele nicht wissen: Die zurückliegende 30-Day-Shred Herausforderung war nicht mein Erstkontakt zu Jillian Michaels. Der nämlich erfolgte irgendwann im Spätsommer letzten Jahres. Damals hatte ich in punkto körperliches Unwohlgefühl die Grenze zur konsequenten Verdrängung endgültig überschritten. So fühlte ich mich motiviert durch unzählige bebilderte Transformationsberichte und Tutorials auf Youtube und Instagram und startete mein erstes #30DS. Gefühlsmäßig war das Workout vor einem halben Jahr wesentlich anstrengender, was ich auf meinen damals miserablen Fitnesszustand zurückführe. Heute habe ich sehr viel mehr Ausdauer und Kraft, dennoch hat mich mein zweites Shredding erneut gefordert.

PS.: Der Anschauichkeit wegen habe ich hier auf Screenshots der Übungen verzichtet und statt dessen diese direkt verlinkt. Viel Spaß beim nachklicken :)

Level 1 - ideal für den Einstieg

Dass das Workout auch für trainierte Menschenkörper funktioniert, liegt wohl am Konzept. Einer kurzen Aufwärmphase folgt das intensive Workout Programm, welches von einer kurzer Dehnungseinheit abgeschlossen wird. Michaels Weg zur Fitness ist ein pulsierender, denn mit viel Hampelfrau und Springschnurgespringe wird der Puls in die Höhe getrieben, um dann große Muskelgruppen gezielt zu stärken sowie Bauchmuskelübungen zu bewältigen. Zweck hinter dem Gehopse ist, so Michaels, das Energieleven zu erhöhen, damit in kurzer Zeit möglichst viel Energie verbraucht wird. Soll heißen: Wenig aufwand, viel Fett weg. Dabei geht es in Level1 noch vergleichsweise beschaulich zu und ich finde, die Übungszusammenstellung ideal für den Start.

Level 2 - notwendig aber fad

Nach den ersten zehn Tagen freute ich mich also auf das zweite Level. Nach zehn identischen Workouts war mir Abwechslung willkommen. Das Tempo in Level 2 schien mir ähnlich dem im Level zuvor, dennoch fühlten sich die Übungen weiterhin intensiv an. Dennoch birgt das zweite Level in meinen Augen Schwachstellen. Grund für Kritik gibt etwa die letzte Aufwärmübung 'Neck Circles'. Ich muss keine Physiotherapeutin sein, um zu wissen, dass diese Übung Risiko birgt. Mein Körper reagierte prompt: Nach zwei imaginären Halbkreisen mit meinem Kopf setzte bereits Schwindel ein, sodass ich die Übung gegen die Hampelfrau auswechselte. 
Ferner diskutabel empfand ich die beiden Cardio Übungen 'Oblique Twist' und 'Skaters' im zweiten Block des Level 2. Zuerst (stets Wirbelsäulenschmerz geplagt) die Sprung- und Drehbewegung des 'Oblique Twist' so gekonnt koordinieren, dass weder Hexenschuss noch Querschnitt folgen. Wenig später hopst man bei den Skaters recht wirkungslos umher und genießt dabeiso etwas Verschnaufpausen ähnliches. In Summe habe ich das zweite Level daher als schwächstes der drei emfpunden und  eher als notwendige Fadesse vor dem Dreierlevel gesehen.

Level 3 - Hallo Sixpack!

An das wohlige Gefühl, das eine kurze Verschnaufpause dem schweißnassen Körper gibt, sehnte ich mich im dritten Level zurück. Hier geht es richtig zur Sache und das von Start ab. Hampelfrau mit Gewichten schon zum Aufwärmen, damit gleich klar ist, wohin die Reise geht. Zum Sick-Pack nämlich, das, so die Michaels, spätestens jetzt sich zeigen sollte, wenn man Turnerei mit empfohlener Diäterei verknüpft hat. Ich freilich diätete nicht. Waschbrettbauch fühlte ich trotzdem


Heute, zwei Wochen nach meinem 30DS Finish, fühlt sich mein Körper nicht mehr ganz so fest an. Trotzdem ist Stiegensteigen, Rad-, Scooterfahren oder Laufen weiterhin sehr einfach. Ich habe also nicht nur meinen Körper gestählt, sondern auch ordentlich Kondition aufgebaut. Noch bin ich auf der Suche nach einer neuen Fitness Herausforderung, doch ich denke, dass ich in diesem Jahr eine dritte Runde 30 Day Shred starten werde.



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