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5. August 2015

Review: Meine Erfahrung mit dem 30 Day Shred Programm vonJillianMichaels

Was viele nicht wissen: Die zurückliegende 30-Day-Shred Herausforderung war nicht mein Erstkontakt zu Jillian Michaels. Der nämlich erfolgte irgendwann im Spätsommer letzten Jahres. Damals hatte ich in punkto körperliches Unwohlgefühl die Grenze zur konsequenten Verdrängung endgültig überschritten. So fühlte ich mich motiviert durch unzählige bebilderte Transformationsberichte und Tutorials auf Youtube und Instagram und startete mein erstes #30DS. Gefühlsmäßig war das Workout vor einem halben Jahr wesentlich anstrengender, was ich auf meinen damals miserablen Fitnesszustand zurückführe. Heute habe ich sehr viel mehr Ausdauer und Kraft, dennoch hat mich mein zweites Shredding erneut gefordert.

PS.: Der Anschauichkeit wegen habe ich hier auf Screenshots der Übungen verzichtet und statt dessen diese direkt verlinkt. Viel Spaß beim nachklicken :)

Level 1 - ideal für den Einstieg

Dass das Workout auch für trainierte Menschenkörper funktioniert, liegt wohl am Konzept. Einer kurzen Aufwärmphase folgt das intensive Workout Programm, welches von einer kurzer Dehnungseinheit abgeschlossen wird. Michaels Weg zur Fitness ist ein pulsierender, denn mit viel Hampelfrau und Springschnurgespringe wird der Puls in die Höhe getrieben, um dann große Muskelgruppen gezielt zu stärken sowie Bauchmuskelübungen zu bewältigen. Zweck hinter dem Gehopse ist, so Michaels, das Energieleven zu erhöhen, damit in kurzer Zeit möglichst viel Energie verbraucht wird. Soll heißen: Wenig aufwand, viel Fett weg. Dabei geht es in Level1 noch vergleichsweise beschaulich zu und ich finde, die Übungszusammenstellung ideal für den Start.

Level 2 - notwendig aber fad

Nach den ersten zehn Tagen freute ich mich also auf das zweite Level. Nach zehn identischen Workouts war mir Abwechslung willkommen. Das Tempo in Level 2 schien mir ähnlich dem im Level zuvor, dennoch fühlten sich die Übungen weiterhin intensiv an. Dennoch birgt das zweite Level in meinen Augen Schwachstellen. Grund für Kritik gibt etwa die letzte Aufwärmübung 'Neck Circles'. Ich muss keine Physiotherapeutin sein, um zu wissen, dass diese Übung Risiko birgt. Mein Körper reagierte prompt: Nach zwei imaginären Halbkreisen mit meinem Kopf setzte bereits Schwindel ein, sodass ich die Übung gegen die Hampelfrau auswechselte. 
Ferner diskutabel empfand ich die beiden Cardio Übungen 'Oblique Twist' und 'Skaters' im zweiten Block des Level 2. Zuerst (stets Wirbelsäulenschmerz geplagt) die Sprung- und Drehbewegung des 'Oblique Twist' so gekonnt koordinieren, dass weder Hexenschuss noch Querschnitt folgen. Wenig später hopst man bei den Skaters recht wirkungslos umher und genießt dabeiso etwas Verschnaufpausen ähnliches. In Summe habe ich das zweite Level daher als schwächstes der drei emfpunden und  eher als notwendige Fadesse vor dem Dreierlevel gesehen.

Level 3 - Hallo Sixpack!

An das wohlige Gefühl, das eine kurze Verschnaufpause dem schweißnassen Körper gibt, sehnte ich mich im dritten Level zurück. Hier geht es richtig zur Sache und das von Start ab. Hampelfrau mit Gewichten schon zum Aufwärmen, damit gleich klar ist, wohin die Reise geht. Zum Sick-Pack nämlich, das, so die Michaels, spätestens jetzt sich zeigen sollte, wenn man Turnerei mit empfohlener Diäterei verknüpft hat. Ich freilich diätete nicht. Waschbrettbauch fühlte ich trotzdem


Heute, zwei Wochen nach meinem 30DS Finish, fühlt sich mein Körper nicht mehr ganz so fest an. Trotzdem ist Stiegensteigen, Rad-, Scooterfahren oder Laufen weiterhin sehr einfach. Ich habe also nicht nur meinen Körper gestählt, sondern auch ordentlich Kondition aufgebaut. Noch bin ich auf der Suche nach einer neuen Fitness Herausforderung, doch ich denke, dass ich in diesem Jahr eine dritte Runde 30 Day Shred starten werde.



3. April 2015

This is it! Es ist vollbracht: Tag 30 von 30 Day Shred

Experiment abgeschlossen. Mit mir und Herausforderungen ist das so eine Sache. Sobald ich merke, ich schaffe es und werde mein Ziel erreichen, ist es mir fad. Daher heute emotional schwierigstes Training von allen, weil enorm nicht motiviert. Bauch sagt: Spritz das eine Training, weil auch schon wurscht. Verstand sagt: Wenn schon Experiment und Blog-Begleitung und Fitness und so, dann richtig. So habe ich es durchgezogen und kann mit Stolz sagen: Ich habe fertig!

Vorher nachher (von links nach rechts): Shred oder Nicht-Shred, das ist hier die Frage?



















J
etzt aber konkret: Shred oder Nicht-Schred, das ist hier die Frage. Ich fühle mich durchaus in Form gebracht. Ich habe deutlich mehr Energie, war seit einem Monat nicht mehr im Hals-Nackenbereich verspannt (sofern man Muskelkater nicht als Verspannung zählt). Beim Stiegensteigen merke ich, dass es noch flotter und leichter geht. Mein Puls kommt nach Anstrengung deutlich schneller wieder zur Ruhe. Denke, das sind mitsamt gute Zeichen.

Verstecktes Six-Pack

Nun zur Frage aller Fragen, die im fitnesswahnsinnigen Selbstdarsteller-Blogger-Universum über Erfolg und Misserfolg entscheidet: Habe ich ein Six-Pack? Promt meine Antwort: Ja! Getarnt fühlt sich mein Sechserpackerl Bauchmuskeln wohl unter meiner kollagenverlassenen, babybauchstrapazierten Haut und meinem kleinen Kugelbauch, der mich seit der Schwangerschaft begleitet. Es zeigt sich nicht jedem und auch mir nur mit gezieltem Lichteinsatz, aber die besten und coolsten und leiwandsten Dinge sollten ohnehin privat bleiben, oder?

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This is it!

Mission accomplished. I am a bit complicated when it comes to personal challenges: As soon as I realize that I can do it and that I will reach my goal, I am bored. Therefore, todays workout has been the emotionally toughest of all because of my loss of motivation. Emotion says: Let it go, nobody cares. Brain says: Do it. So I got through it and I can say with pride: I did it!

Now, however, shredded or not, that's the question. Well, I feel quite shaped. I feel much more energetic, for the last 30 days my neck area has not been braced (if you do not count soreness as bracing). I realized that climbing stairs goes faster and easier. After exercising my pulse is significantly faster to slow down again. I think all these are good signs.

'Hidden' Six-Pack

In the insane, fitness driven, self-promoter-blogger universe it comes to the question of all questions: Do I now have a six pack? My answer: Yes! It seems my six pack likes to be under collagen abandoned, baby belly stressed skin and my little pot belly that has accompanied me since pregnancy. I can feel it. I can get an idea of it, what i would look like, if ... I'm the only one, who knows. It turns out that my six pack should remain private anyway, right?

Am I crazy? My cats think I am!



2. April 2015

Tag 29 30 Day Shred: Fünf Tipps zum Durchhalten

Yo! Einmal noch, dann werde ich fertig haben ... Schon bin ich voller Vorfreude. Schön auch, dass das Training zum Osterwochenende (das war so nicht geplant) fertig ist. Weil Pause auch was Gutes. Für all jene, die vielleicht auch vorhaben, das 30 Day Shred Workout zu starten, habe ich hier fünf Tipps zusammengestellt, die helfen könnten.

Fünf Tipps, die helfen, das #30DS Training durchzuhalten

 

1. Niedrige Erwartungen

Es ist noch kein Fitnesssternchen vom Himmel gefallen. Die Erwartungen an sich und seinen Körper sollten möglichst realistisch sein. Wer gründlich außer Form ist, weil noch nie oder schon lange nicht mehr Sport gemacht, wird die ersten zwei, drei Trainings im Level 1 ganz ordentlich keuchen und schwitzen. Und selbst wenn man sich an die Anstrengung gewöhnt, kommt spätestens mit dem Levelwechsel wieder neue Energie ins Spiel. Wer fit ist wie ein Turnschuh, wird sich vielleicht ein wenig langweilen, hier kann der Wille zur Perfektion Abhilfe schaffen: Je exakter die Übungen ausgeführt werden, desto anstrengender sind sie.

2. Messen statt wiegen

Ich besitze keine Waage, weil wiegen ist blöd. Als Teenager habe ich regelrechte Wiegeobsession entwickelt: Wann, wo und wie kommt man zum gewünschten Kilogramm Ergebnis? Zeigte die Waage Zahl XX Komma 5 an, war ich glücklich, ein halbes Kilo mehr und der Tag war gelaufen. Schmarrn. Vor meinem ersten 30 Day Shred Training im Herbst 2014 habe ich deshalb Maß genommen: Umfang Busen, Taille, Hüfte, Oberschenkel. Diese Maße haben mich motiviert, nach jedem Level war ein Umfangsminus zu messen, am Ende habe ich den Erfolg an lockerer sitzender Kleidung gespürt.

3. Ironie ist gut, Zynismus noch besser

Training ist gut, aber nicht das Leben. Wer einen Tag aussetzt, auch gut. Welche Frau hat heute schon Zeit neben Familie und Beruf noch Trainingsprogramm und Gemüsediät zu schupfen? Die gestählten Körper der Vorturnerinnen sind beeindruckend, aber dennoch Produkt von professionellen Sportlerinnen. Und was wir von den drei Damen von Level 1, 2 und 3 30 Day Shred an Übungsausführung und Ausdauer zu sehen bekommen ist von einem vielköpfigen Produktionsteam geplant und adäquat in Szene gesetzt. Kurzum - ich bin real - die Videodamen, denen ich so fleißig nachhüpfe, sind es nicht.

4. Apropos Zeit - eine Stunde für die Fitness

Da habe ich sie schon angesprochen, die Sache mit der Zeit. Inklusive mindestens verdoppelter Dehnungseinheit, Regeneration und Dusche wird man wohl eine Stunde zur vollständigen Ich-Restauration einplanen müssen. Das ist auch der Grund, wieso mein Training so oft dann doch auf den Abend fällt. Ist das Kind im Bett, packe ich die Turnmatte aus. Der Nachteil: Abendessen fällt so jedenfalls aus. Energie auch schon schlecht. Täglich eine Stunde Aufwand im Alltag unterzubringen ist gar nicht so einfach. Doch es geht. Und zahlt sich aus.

5. Gönn' Dir was

Ich kann nicht ohne Sie, die kleinen Belohnungen. Mich motiviert es optimal, wenn ich sage, nach dem Training gibt es das Goodie. Ja, ich weiß, das ist nicht sehr kultiviert, wirkt aber. Es muss ja auch nicht immer ums Essen gehen. Andere belohnen sich mit einer Theaterkarte, neuem Nagellack, einer hübschen Orchidee oder einer Stunde mehr Schlaf. Was immer man sich gönnen möchte, finde ich, sollte man sich gönnen.


Diese hübsche Orchidee war ein Geschenk von mir an mich.


1. April 2015

Tag 28 30 Day Shred: Katze im Bild

1. April: Das Wetter dementsprechend. Sonne, Regen, Schnee, Sturm, Hagel. Mag ich nicht. Vom Trainining gibt's nichts Neues. So habe ich versucht ein kurzes Video zu machen. Mäßiger Erfolg, dafür Katzenspaß. Die nämlich fanden das Telefon am Boden ganz interessant.



Das Video bekommt mir nicht. Ich fühle mich fitter, als es hier aussieht und gönnte mir meinen ersten selbstgemachten grünen Smoothie "Superfit in Grün" (Vogerlsalat, Gurke, Apfel, Zitrone, Ingwer, Chia, Leinsamen) im Nachhinein.

"Superfit in Grün": Mit Vogerlsalat und Gurke.


Mahlzeit!

31. März 2015

Tag 27 30 Day Shred: Eins, zwei, drei es ist vorbei!

Noch dreimal shredden, dann ist es gut. Definitiv nicht mehr gut jetzt sind meine Knie. Die Sache mit den Schuhen war super, kam aber möglicherweise zu spät? Was auch immer meine Knie zum Schmerzen bringt, bei den "Jumping Lounges" ist Schluss. So werde ich bis zum Ende meines #30DS Experimentes diese Übung nicht mehr eingesprungen absolvieren.

Was meine Motivation angeht bin heute wohl auch mit dem falschen Fuß aufgestanden. Weil Energie sieht anders aus. Und so musste ich mich einmal mehr mit leiblichem Genuss locken. Heute: Kaffee Nummer drei und Mandelmilch-Shake "Pretty in Pink".

Meine Motivation: Superfood Shake "Pretty in Pink".


Hier das Rezept

Superfood Shake "Pretty in Pink"

1/2 roter Apfel
1/2 große Banane
150 g vorgekochte Rote Rübe
200 ml Mandelmilch
100 ml kaltes Wasser
1 Prise Salz
1 TL Chia Samen (vorgequollen)

So wird's gemacht

Alle festen Zutaten klein schneiden und in den Standmixer geben. Chia Samen in das angedachte Trinkglas geben und mit Wasser bedecken. Das Obst nun mit Wasser, Mandelmilch und der Prise Salz aufgießen. Mixen. Mixen. Mixen. Fertig!


*******
Three more times, then it is done. At this point definitely not good feel my knees. Switching from barefoot to shoes was great, but possibly too late? Whatever it ist, that make my knees hurt, at latest when it comes to "Jumping Lounge" pain get's too hard. So I will not undertake this exercise until the end of  my #30DS experiment.

As it comes to motivation I probably got up with the wrong foot today. No energy. No motivation. And so I had to curl with tasty pleasure's me once more. Today: Coffee number three and almond milk shake "Pretty in Pink".

Recipe Superfood Shake "Pretty in Pink" 

1/2 red apple
1/2 large banana
150 g pre-cooked red beet
200 ml almond milk
100 ml of cold water
1 pinch of salt
1 teaspoon of chia seeds (pre-swollen)

This is how it works

Cut all the solid ingredients into small pieces and place into the blender. Give chia seeds in a glass and cover with water. Then pour water, almond milk and a pinch of salt into the blender. Mix it. Mix it. Mix it. Enjoy!

30. März 2015

Tag 26 30 Day Shred: Endspurt!

Hier bin ich. Schwitze, schmerze, keuche. Noch vier mal Trainieren. Werde ich dann gar etwas gewonnen haben, frage ich mich jetzt und hier? Die Erkenntnis, dass tägliches Training mal mehr, mal weniger Spaß macht, habe ich bereits. Statt wohligem Kugelbäuchlein wird mich in vier Tagen auch wohl eher kein Sechserpack mehr aus dem Spiegel begrüßen. Und mein Körper sieht selbstverständlich weder aus wie der der Jillian Michaels, noch wie jene der anderen beiden Fit-Damen. Geshredded bin ich schon jetzt, mental nämlich. Und körperlich auch. Wieso also noch viermal mehr diese wiederlichen "Scissor Crunches" dulden?

Für den Stolz. Für den, beiße ich jetzt die Zähne zusammen und gehe in den Endspurt.
Ich möchte fertig haben.

29. März 2015

Tag 22 bis 25 30 Day Shred: Schuh tut gut!

Jetzt bin ich wieder da. Nach kurzer Überschlagsrechnung der zu erwartenden Roamingkosten innerhalb des EU-Auslandes nämlich strikt auf solches verzichtet und jeweils nur WiFi genutzt. Was mir dann zum täglichen Posten einfach zu mühsam war. All jenen, die glaubten, es sei in den letzten Tagen gar ruhig geworden, weil Trainingspause, kann ich demnach versichern - ich war brav. Zumindest in punkto Trainingsmoral.

Mit dem gesunden Essen habe ich eine Woche lang pausiert. Diese spanischen Süßigkeiten, ähnlich hochwertig wie die amerikanischen Twinkies, machen mich völlig hilflos. Vielleicht, weil ich weiß, dass ich sie nur dieses eine Mal bekomme. Und Mandelcreme. Und Bunyoles. Und Und, und, und. Ich kann also reinen Gewissens sagen, ich habe die Sichtung des Six-Pack, welche Jillian Michaels in dieser Phase des Trainings vorhersagt, fachgerecht torpetiert.

Doch sei's drum. Süße Belohnungen habe ich trotzdem vorsorglich nicht mit aus Mallorca gebracht, dafür aber supergute Outlet Ware in Schuhform.
Urlaubsschnäppchen: Onitsuka Tiger Rio Runner - gut für meine Füße.

Asics Onitsuka Tiger Rio Runner lösen jetzt also meine Barfußvariante ab. Warum? In Level 3 geht's so richtig zur Sache. Hier wird bei Lustigkeiten wie Sumo Squad, Rockstar Jump und Jump Squad fleißigst gehüpft und Kalorien verbrannt. Mit dem kleinen Nachteil, dass die Knie ordentlich mithalten müssen. 

"Jumping Lounges": Diese Übung geht auf die Knie.
Die Übung "Jumping Lounges" schlägt sich am allermeisten auf die Knie. Hier - bei Minute zwölf in etwa - spüre ich genau genommen gar nicht mehr viel von mir, außer eben den Knien. Und da kommen meine Asics-Schnäppchen jetzt ins Spiel, die nämlich ein sehr gedämpftes Auftreten vermitteln und so das Training sehr viel angenehmer machen.

26. März 2015

Tag 21 30 Day Shred: Level 3 is gonna make u sweat, baby!

Herzlichen Glückwunsch, liebes Ich, jetzt hast du es ins Level 3 geschafft. Frau Michaels hier gnadenlos wie nie. Liegestütz Wanderung, Plankenspass und lustvolles Gespringe inbegriffen. Sie schallt  irgendetwas von biometrischen Übungen, wahnsinnig effektiv, Sixpack und so. Ich fühle mich zwar nicht schuldig, tue dennoch Buße. Schadet sicher nicht. Urlaubstraining in meiner Wahrnehmung sowieso viermal so super wie daheim. Dulces españoles zählen nicht. ✨

24. März 2015

Tag 19 30 Day Shred: I am back, finally

Das mit dem Urlaub hab ich mir in meiner stolzen Trainingsromantik zuhause natürlich allzu einfach vorgestellt. Weil auf Reisen kommt immer alles anders als gedacht. Wir wissen jetzt, dass wir Air Berlin künftig meiden werden. Dazu in einem späteren Blogeintrag mehr. 

Nur soviel vorweg: Überbuchung, Verspätung, zwei von drei Koffer weg, ewige Warteschlange bei Air Berlin Lost&Found. Der Ankunftstag war damit gelaufen und Tag 16 30DS geschenkt. Tag 17 dann auch schwierig: kein Toilettzeugs, keine Wechselkleidung, Warten auf die Koffer, mit dem Bauchgefühl, dass die nicht gebracht werden. Unser Gepäck haben wir mit viel Herumtelefoniererei dann selbst organisiert, wieder zum Flughafen und zurück, dann endlich spät nachmittags frisch machen, was soll ich noch sagen als Tag 17 quittiert. Der Schweinehund kam mit dem ersten ruhigen Urlaubs- und Ausflugstag, damit Tag 18 - pfff. Morgen, ja, dann aber echt.


So ist es jetzt auch. Nach drei Tagen Aussetzen war das Training noch anstrengender als gedacht. Die Putze hat meine kleinen Wasserflaschen entsorgt. 1,5 Liter Flaschen definitiv sehr schwer und weniger handlich. Das Kind nutzt die Bananen als Gewichte. Was soll's. Immerhin bin ich wieder mit von der Partie. ✨

20. März 2015

Tag 20 30 Day Shred: Nach dem Training ist vor dem Training


Im Urlaub ist es für mich besonders schwierig mit dem Essen. Neugierige Kostgenießerin welche ich bin, probiere ich gerne Neues wie Unbekanntes und Süsses... Erwähnte ich bereits. Und so fühle ich mich, unmittelbar nachdem sich mein Pulsschlag normalisiert hat, bereit fürs nächste Shredding. Morgen also Level 3, juhuuu. ✨

Tag 15 30 Day Shred: Halftime!!! And I keep on fighting!!!

Ich bin so super. Ganz genau, für heute ist es mit Bescheidenheit vorbei. Bin sehr stolz auf mich, vor allem, weil es mir bisher gelungen ist den inneren Schweinehund zu überwinden.

15 Mal Intensivworkout liegen also hinter mir, Zeit um ein Halbzeitresümee zu ziehen:

#30DS wirkt: Rein subjektiv fühle ich mich fitter, irgendwie energetischer. Meine Oberschenkel, Wadeln, Arme und Bauch sind definitiv fester als davor.

#Level1 ist tatsächlich weniger anstrengend als #Level2. Ich fürchte mich ein bisserl vor #Level3.

Die Aufteilung der Level in drei Umläufe mit jeweils Stärke-, Ausdauer- und Bauchmuskelübungen gestalten das Workout kurzweilig.

Jillian Michaels übt einen dynamischen Drill aus, wärend die beiden Co-Turnerinnen Natalie und Anita zeigen, wie's geht (und wie man aussehen kann, wenn man künftig jeden Schokoladenappetit mit Jillian Michaels Training ersetzt).

Whatever you do, don't stop! Das Motto zum Shredden. 



In diesem Sinne geht's jetzt ab in den Mallorca Urlaub, fest entschlossen mein Fitness-Experiment dort fortzuführen. Morgen weiß ich mehr ... ✨





19. März 2015

Tag 14 30 Day Shred: Der Muskelkater sitzt

Heute Mittagstraining, dennoch ein spätes Blog-Post. Level 2 mag ich nicht. Kann sich noch ändern, einstweilen aber: Bä! Während ich unter Jillians strenger Anleitung planke, hüpfe und keuche entwickle ich zornigen Unmut gegen Frau Michals und das Workout. Und gegen mich selbst. Wieso nochmal möchte ich in dreißig Tagen geshredded sein?

Mein Muskelkater im Schulter- und Nackenbereich ist hartnäckig.
Genau. Der Sommer, das wars. Meine Eitelkeit zwingt mich also weiterhin täglich und zuverlässig auf die Matte.

Was ferner nervt. Der hartnäckige Muskelkater. Mal ist er besser, dann wieder schlimmer. Katze auflegen macht es kurzfristig besser. Besonders morgens, wenn intensives Geschnurre als sanfte Massage dient. Morgen ist Halbzeit. Übermorgen geht's ab in den Urlaub. Ich nehme mir vor, das Shredding auf Mallorca fortzuführen. Ob oder ob nicht wird man wird es an dieser stelle lesen ...

18. März 2015

Tag 13 30 Day Shred: Dieser Weg wird kein leichter sein

There is no easy way sagt Jillian Michaels und ist damit so gnadenlos. Ehrlich nämlich. Heute Nachmittagstraining absolviert. Doch, mein Fitnesslevel hat sich in den zurückliegenden Tagen gesteigert. Doch, Nachmittagstraining ganz ok. Doch, eh, zwischenzeitlich beginnt die Shredderei Spass zu machen. Aber trotzdem ist dieses Workout so anstrengend! Wieso? Heute fühle ich mich sehr leidend. Wenn ich diese verdammten Walking Push Ups zum Beispiel mit einer solchen Leichtigkeit hinbekäme, wie meine sonst so gar nicht sportliche fünfjährige Tochter, dann hörte ich auf mit motschgern. 


Bevor es hier Protestrufe gibt: Nein, das Kind MUSS nicht turnen, sondern turnt freiwillig. Sie ist mir damit Motivationsassistentin. Und Trainerin. Während mich Frau Jillian berieselt und ich Double Crunches versuche (die sie, wie alle Bauchmuskelübungen auslässt - siehe Tag 2) ist sie schon fast so gnadenlos wie die Michaels: Mama, der Popo muss höher! - Ja, danke Kind. Nur wie?

17. März 2015

Tag 12 30 Day Shred: Das Dutzend ist voll!

Jetzt hab ich's also geschafft: Mit heute ist das zwöflte Training meiner 30-Day-Shred Selbstherausforderung überstanden. Noch 18 Tage, dann bin ich geshredded. Wie es mir geht? Gut, denke ich. In meinem Oberkörper wandert der Muskelkater munter rauf, rüber und wieder runter. Bevorzugt tritt er um die Schulterpartie auf. Obwohl heute schon das dritte Training im Level 2 hinter mir liegt, war es noch immer so anstrengend wie am ersten Tag. Wer Ergebnisse möchte, muss sie sich verdienen, beschwört mich Jillian Michaels. Danke, hab ich verstanden.

Dennoch bleibt mir heute etwas Luft, die ich nutzten möchte, um Kritik an zwei Übungen im Level 2 zu üben. Es handelt sich um die Drehhaltung am Ende des Aufwärmblocks, so genannte "neck circles", und eine flotte Twisteinlage im zweiten Cardiodurchgang. Wie schon erwähnt, ist die Schulter-Nackenpartie meine Schwachstelle. Was dazu führt, dass ich die kreisende Nackenbewegung gar nicht ausführen kann. Schwindelgefühl setzt unmittelbar ein, daher ersetzte ich diese Aufwärmübung mit dem Hüftkreisen aus Level 1. Ähnliches passierte mir während der allerersten Ausdauereinheit "Oblique Twist". Ober- und Unterkörper werden bei dieser Hüpfübung in die entgegengesetzte Richtung rotiert. Diese Übung kann ich nur dann ausführen, wenn ich mich intensiv darauf konzentriere meine Bauchmuskeln angespannt zu lassen und die Arme dabei nicht strecke, wie von Jillian Michaels demonstriert, sondern auf Brusthöhe aufeinanderliegend fixiere. Ich bin mir fast sicher, ich nicht die einzige Person bin, die zu wiederkehrenden Verspannungen im Hals-/Nackenbereich tendiert und beim Ausführen dieser beider Übungen sehr vorsichtig sein sollte bzw. diese ersetzten sollte. ✨

Etwas widerspenstig zeigt mein Puppenmodell hier eine für mich optimierte Position des Oblique Twist.

16. März 2015

Tag 11 30 Day Shred: Pffffffffffffffffff...

Ja, es ist kurz vor neun Uhr abends und erst jetzt kommt mein Blogpost. Ja, das heißt, wie schon früher, ich habe es heute erst abends zum Jillian Date geschafft. Ja, pfffffff... mir fehlt es etwas an Luft (die ich zum Schreiben nicht so arg brauche), weil Abendtraining definitiv härter als Morgen-, Vormittags-, Mittags- oder Nachmittagstraining.

Level 2 ist taff. Wirklich anstrengend. Sehr viel weniger gehüpfe als im Level 1, dafür jede Menge Varianten von Planken und Kniebeugen. Ich gelange hier an meine Grenzen, und frage mich, was mich in Level 3 erwarten wird. Und zweifle, ob ich meine 30 Day Shred Experiment bis zum Ende werde durchhalten können.

Selbstportrait am Ende von Level 2 von "Plank Twist" auf die Matte gezwungen.

15. März 2015

Tag 10 30 Day Shred: Willkommen im Level 2

Herzlichen Glückwunsch, ich habe das Level 2 in meinem persönlichen 30DayShred-Contest erreicht. Wie sich das anfühlt? Anstrengend! Definitv anstrengender als Level 1. Böse neue Übungen, deren Namen ich sofort wieder verdrängt habe. Selbstschtuzt ist alles. Nur so viel: Double-Crunch?! Das, Frau Michales, ist gegen die Physik. Oberkörper und Popsch können nicht gleichzeitig in die Höhe gebracht werden. Trotzdem durchgestanden, am Ende ordentlich geschwitzt. Im Level 2 wird definitv weniger gehüpft als geplankt (kann man das so sagen?).

Made with love: Buttermilch Pancakes vom Gatten für mich schmecken nach dem Training am besten!




















Weil ich frümorgens am Sonntag so fleißig war, hat mich mich der Mann heute mit Frühstücksgroßartigkeiten verwöhnt. Nach dem Training gab es frische Früchte mit Buttermilch Pancakes und viel, viel Kaffee. Hmmm, Liebe schmeckt sooo gut!


14. März 2015

Tag 9 30 Day Shred: Level 2? Geht schon!

Heute Mottotraining: Die 80er. Bitte, wieso das jetzt? Das ist schnell klargemacht: Jede Erklärung, die Wadelwärmer an Wadeln rechtfertigt, ist willkommen. Ich finde Legwarmers sowas von scheußlich. Primaballerinas hin, 80er-Wiederauferstehung her, die gehen modisch schluchtweg gar nicht. Doch für meine vom Hüpfen verkürzten Achillessehnen waren sie sowas von gut. Danke Jillian Michaels, seit der Umstandsgarderobe war das heute mein persönlicher Modetiefpunkt.

Training mit Legwarmers - schiach aber wirklich warm!

Abseits meiner Outfitkrise läuft das Training gut. Morgen starte ich hochmotiviert ins Level 2 und fühle mich soweit auch fit dafür. 

Etwas ist mir noch aufgefallen. Ich habe ziemlich großen Hunger in den letzten Tagen. Das führe ich schon auf die tägliche, intensive Bewegung zurück. Außerdem plagt mich nach langer Zeit auch wieder große Lust nach Süßem. Gestern heißhungrig über Gummizeugs hergefallen. Wo ich mich eigentlich nur mir Schokolade hinterm Ofen vorlocken lasse... Wenn das anhält, muss ich an der gesundheitsförderlichen Nachhaltigkeit des täglichen Shreddings Zweifel anmelden.

13. März 2015

Tag 8 30 Day Shred: Ab heute mehr dehnen, bitte!

Zwei Minuten Regenerationsdehnen sind zu kurz. Meine Wadeln sind brettlsteif, was ich daran merke, dass ich zwischenzeitlich eine erstaunliche Ausdauer beim Gehüpfte habe, jedoch dem flott rollernden Kind nur schwer hinterhersprinten kann. Mein Vorwärtstrieb wurde mit Sprungkraft ersetzt.

Weil ich wider dem super Ratschlag der Nachbarin nicht känguruspringend dem Kind hinterherjagen möchte, habe ich heute und werde ich künftig die Dehneinheit am Ende von Level 1 zumindest verdoppeln und um eine anständige Wadldehnung ergänzen.

Also sprach das Känguru: Ich hüpfe also bin ich.




























Sonst läuft alles gut. Und der Hexenschuss ist auch weg. Bin stolz, trotz Auweh weitergeshredded zu haben. ✨

12. März 2015

Tag 7 30 Day Shred: Push through this!

Am gestrigen Tag waren ein Nierenwärmer aus Schurwolle und ein großes Kirschkernkissen meine ständigen Begleiter. Die Wärme war gut, die Schmerzen sind fast weg. Dennoch ist das mit dem Training post Hexenschuss so eine Sache: Das eine geht, das andere nicht. Deshalb habe ich heute alle Hampelfrau-Einheiten durch Springschnurspringen bzw. High-Knees ersetzt. Mein attraktiver Nierenwärmer immer mit dabei. Lag es nun daran oder an den ausgewechselten Jumpin Jack Einheiten oder an der gestrigen Slomo-Part oder an der Kombination aus allem, jedenfalls heute ordentlich anstrengend.

Hexenschuss schmerzt, mit Nierenwärmer wird's aber bald wieder gut.




























Was mich geradezu nervt: Mit den Liegestütz geht gefühlt ganz wenig weiter. Denke deshalb darüber nach meine PET-Hanteln mit Sand zu füllen. Vielleicht werden meine Arme dann stärker?

Sonst komme ich während der 20 Minuten wenig zum Nachdenken. Gut so, das macht alles kurzweilig. Es kommt mir so vor, als ob ein Mehr an Konzentration auch ein Mehr an Trainingseffekt bewirkt. Was ich außerdem gut finde, ist die pragmatische Herangehensweise der Frau Michaels. Sie sagt, Ergebnis gibt es keines ohne harte Arbeit, und würzt die unangenehme Wahrheit mit einem Motivationstusch: "Push through it!" Mach' ich! ✨ 

11. März 2015

Tag 6 30 Day Shred: Hält Zeitlupentempo auch fit?

Heute kurz und bündig. Im wahrsten Wortsinn nämlich mit dem falschen Fuß aufgestanden - Hexenschuss! So ein Schmarrn :( Ich bin nicht amused. Lange gehadert, was ich nun mache (oder nicht mache). Dann Beschluss: Ich zieh das durch. Deshalb heute Trainingseinheit für kurzfristig Beeinträchtigte. Resümee: Im Zeitlupentempo, ohne Hampelfrau und Gehopse ist das Level 1 wirklich fad. Wie Espresso koffeinfrei. Werde ich ob 30 minus eins trotzdem fit und geshredded? Es ist der Wille, der zählt. Oder?